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Engel, Engel und nochmals Engel

Das Wort Engel geht sehr weit in der Geschichte zurück. Bereits die alten Perser kannten die Vorstellung engelhafter Gattungen. Analog wie in den christlichen Religionen sind auch diese besonderen Wesen als Helfer mit göttlichem Auftrag tätig. Der Glaube an Gott, gleichgültig, welchen Namen er in der jeweiligen Kultur erhalten hat, ist beinahe allen Menschen gemein. So groß die Unterschiede in den Glaubensfragen auch sein mögen, beinahe alle Religionen kennen den Engel und weißen ihm eine entsprechende Bedeutung zu. Während der Katholizismus eine regelrechte Engelverehrung betreibt, wird in den reformierten Kirchen dem Engel eine sehr viel geringere Stellung zugeordnet. Sowohl in der evangelischen als auch n der katholischen Kirche übernehmen die Engel entsprechende Aufgaben. So schützen und bewahren sie den Menschen vor Schaden, bieten Trost und Beistand auch in schweren Zeiten und überbringen das Wort Gottes.

Unzählige Geschichten und Legenden ranken sich um den Engel. Er, der im Namen Gottes seinen Aufgaben nachkommt und dem Menschen nicht nur die göttliche Botschaft verkündet, sorgt mit jedem Erscheinen in der weltlichen Umgebung für Verzückung. Über viele Jahrhunderte hinweg war er vielfach ein äußerst beliebtes Motiv unzähliger Maler.

Die gängigste Vorstellung der Engel besteht in einem unvorstellbar bezaubernden Geschöpf, das über große, wunderschöne Flügel verfügt und mit einem weißen Kleid gewandet ist. Selbst die Kirchen rühmen solchen Lichtgestalten in ihren Büchern und Predigten, denn sie sind die Inkarnation der Reinheit, der Freundlichkeit und all den Attribute, die der Mensch in vielen Fällen fehlen lässt.

Sie ist allgegenwärtig, die spirituelle Welt. Vergleichbar mit der wirklichen Welt besiedeln sie die verschiedensten Wesen. Zu ihnen zählt auch der Engel. Indes ihm vornehmlich gute Attribute zugewiesen werden, gibt es aber auch Spezies in dieser Anderwelt, die vollständig böse sind und sich nur das Ziel gesetzt haben, dem Menschen Nachteile oder sogar Leid zuzufügen.

Auch wenn der Engel im Prinzip der menschlichen Gestalt ähnelt, gilt er mehr oder weniger als geschlechtslos. Dennoch zeigt er verschiedene geschlechtstypische Merkmale, die nicht nur allein aufgrund des Namens eine entsprechende Zuordnung zu einem der beiden Geschlechter möglich macht. Die sogenannten Erzengel gehören einer ganz besonderen Art von Engeln an. Sie stehen weit über der Masse der normalen Engel und wurden mit speziellen Aufgaben betraut. Der Erzengel Gabriel, aber auch Michael gehören zu den wohl bekanntesten Engeln der Menschheit.

Informationen zum Autor "yung":
Patrick Berger
E-Mail: p.berger(at)schindler-gitarren.at
Web: http://www.pb-internetdienstleistungen.at

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